Cashback ist eine Option, bei dem du Geld zurückbekommst, wenn du bestimmte Produkte kaufst oder Dienstleistungen in Anspruch nimmst.
Das macht vor allem dann Sinn, wenn du einen Kauf ohnehin tätigen würdest. Denn dann bekommst du mittels Cashback einen kleinen Teil des Kaufpreises wieder erstattet und sparst dir dadurch Geld.
Dabei gibt es keinen Haken oder versteckte Kosten.
Händler versprechen sich durch diese Cashback-Aktionen einfach mehr Kunden. Eine Cashback-Plattform vereinfacht dir diese Aktionen für dich zu nutzen.
Eine Cashback-Plattform zu nutzen ist ebenso einfach wie empfehlenswert!
Um von Cashback zu profitieren musst du dich zuerst auf einer entsprechenden Plattform anmelden.
Das ist in wenigen Minuten erledigt und schon hast du deinen Zugang zu Cashback.
Wenn du nun das nächste Mal im Internet etwas kaufen möchtest meldest du dich auf der Plattform an und suchst nach dem entsprechenden Händler/Anbieter.
Bestätigst du die Cookies kann die Cashback-Plattform deinen Kauf zurückverfolgen und dir einen Bonus gutschreiben, den du dir auszahlen lassen oder in Gutscheine tauschen kannst.
Tom möchte ab heute von Cashback profitieren. Da er sich gerade ein neues Sofa kaufen möchte ist das der perfekte Zeitpunkt.
Tom meldet sich auf einer Cashback-Plattform an und sucht nach dem Hersteller oder Händler, bei welchem er das Sofa kaufen wollte.
Und tatsächlich gibt es bei diesem Händler ein Cashback in Höhe von 20%.
Da Toms Sofa 1.000€ kostet, bedeutet das für ihn ein Bonus von 200€.
Wer sich finanziell gut aufstellen möchte, muss nicht nur wissen wie er sein Geld gewinnbringend anlegt, sondern auch vor wem oder was er es schützen muss. In diesem Beitrag erfährst du die wichtigsten Finanzfallen und wie man sie vermeidet.
Im Folgenden klären wir dich über die relevantesten Betrugsmaschen auf.
Betrüger versuchen, an deine persönlichen Daten wie Passwörter, Kreditkarteninformationen oder Bankdaten zu gelangen, indem sie sich als vertrauenswürdige Organisationen oder Unternehmen ausgeben. Sei vorsichtig bei verdächtigen E-Mails, Textnachrichten oder Anrufen, die dich zur Preisgabe deiner persönlichen Informationen auffordern. Am besten ignorierst du solche Nachrichten oder Anrufe einfach.
Kriminelle verwenden gestohlene persönliche Informationen, um sich als dich auszugeben und auf deine Kosten einzukaufen, Kredite aufzunehmen oder andere betrügerische Aktivitäten durchzuführen. Halte deine persönlichen Informationen sicher und überwache deine Kreditberichte regelmäßig.
Betrüger fordern dich auf, eine Vorauszahlung zu leisten, z. B. für eine Investition, eine Erbschaft oder einen Lotteriegewinn, den du angeblich erhalten wirst. Sei misstrauisch bei solchen Versprechen und überweise niemals Geld an unbekannte Personen oder Organisationen.
Betrüger fordern dich auf, eine Vorauszahlung zu leisten, z. B. für eine Investition, eine Erbschaft oder einen Lotteriegewinn, den du angeblich erhalten wirst. Sei misstrauisch bei solchen Versprechen und überweise niemals Geld an unbekannte Personen oder Organisationen.
Betrüger werben mit betrügerischen Anlageangeboten, die hohe Renditen versprechen. Sei skeptisch gegenüber ungewöhnlich hohen Renditen und unprofessionellen Anlageberatern. Recherchiere gründlich, bevor du in eine Investition einsteigst.
Halte deine Kreditkarteninformationen sicher und überprüfe regelmäßig deine Kreditkartenabrechnungen auf unberechtigte Transaktionen. Mache nur Einkäufe bei seriösen Händlern und achte auf sichere Zahlungswege.
Sei vorsichtig bei Angeboten, bei denen du dazu aufgefordert wirst, andere Personen zu rekrutieren, um Geld zu verdienen. Pyramidensysteme sind illegal und führen oft zum finanziellen Verlust für die meisten Teilnehmer.
Sei vorsichtig bei Online-Bekanntschaften, insbesondere wenn finanzielle Forderungen oder ungewöhnliche Umstände auftreten. Betrüger nutzen häufig emotionale Manipulation, um Geld zu erlangen.
Sei vorsichtig bei Mitteilungen, dass du eine Lotterie gewonnen hast oder einen Preis gewinnen kannst, für den du zuvor nicht teilgenommen hast. Wahre Lotterien verlangen keine Vorauszahlungen oder persönliche Informationen.
Wir treffen fast jeden Tag eine Konsumentscheidung, die darüber bestimmt, für was wir unser Geld ausgeben.
Konsumentscheidungen sind Finanzentscheidungen.
Wenn wir also unvorteilhaft konsumieren, treffen wir schlechte Finanzentscheidungen.
Dein Ziel sollte es sein clever und bewusst zu konsumieren.
Besonders seit dem Internet hat sich unser Konsumverhalten stark verändert.
Das Kaufen per Klick ist unfassbar einfach und bequem geworden, was zur Folge hat, dass wir viel mehr kaufen.
Besonders gefährlich wird der Konsum, wenn man sich dafür auch noch verschuldet.
Das neue Smartphone, ein nagelneues Auto oder eine funkelnde Uhr. Alles Konsumgüter, die wir eigentlich nicht brauchen, aber wollen. Wer seine Emotionen nicht im Griff und vielleicht auch gerade nicht genug Geld auf dem Konto hat, wird häufig dazu verleitet sich schnelles Geld zu besorgen, um dem Verlangen nachzugeben. Leider ohne an die Konsequenzen zu denken.
Einmal in der Schuldenfalle, ist es nur sehr mühsam möglich wieder herauszukommen.
Hinterfrage also deinen Konsum und triff clevere Finanzentscheidungen.
In unserer masterclass gehen wir noch intensiver auf dieses Thema ein.
Viele Menschen verlassen sich bei ihrem Geld auf jemand anderen.
Ihren (Ehe-) Partner, ihrem Bankberater, einem Freund, dem Staat, ihrem Arbeitgeber oder einer anderen Person.
Der Grund dafür ist fehlendes Wissen und Bequemlichkeit.
Damit macht man sich allerdings abhängig von eben dieser Person und kann im Alltag oder auch im Notfall keine eigenen guten Finanzentscheidungen für sich treffen.
Dein Ziel sollte es sein jederzeit deine finanziellen Interessen vertreten zu können.
Und bevor du jetzt eine Ausrede suchst: JEDER hat finanzielle Interessen oder Entscheidungen, die er treffen muss! Auch wenn sie nur recht klein erscheinen.
Genau dafür haben wir die masterclass gegründet! Sie verhilft dir zu eben dieser Unabhängigkeit.
Wer sich mit einem Thema nicht auskennt und sich Beratung von einem Experten einholt ist dem Fachwissen des Experten quasi ausgeliefert.
Dir bleibt in erster Linie nichts anderes übrig, als dem Rat des Experten zu vertrauen und entsprechend zu handeln.
Unseriöse oder nicht ausreichend qualifizierte Berater lassen sich in der Regel nicht direkt identifizieren. Besonders, wenn man sich selbst nicht mit der Materie auskennt.
Auch gutgemeinte Ratschläge aus dem Freundeskreis oder der Familie solltest du nicht einfach hinnehmen.
Vertraue niemals blind! Besonders, wenn es um dein Geld geht. Prüfe die Qualifikation des Ratgebers (Bankberater, Vermittler, Freund, etc.) und hol dir evtl. auch noch eine Zweitmeinung ein.
Schlechte Beratung macht sich im Finanzbereich zumeist leider erst nach vielen Jahren bemerkbar, wenn dir auffällt, dass du zu viel bezahlt oder zu wenig verdient hast. Deshalb solltest du unbedingt in der Aufbau- bzw. Überprüfungsphase deiner Finanzstrategie etwas mehr Zeit investieren. Am besten in deine eigene Bildung!
Genau dafür haben wir die masterclass gegründet!
Inflation bedeutet, dass die Preise für Dinge, die wir kaufen, im Laufe der Zeit steigen. Dadurch verliert unser Geld an Wert, da wir für die gleiche Menge Geld weniger kaufen können.
Wer sich dieses Umstandes nicht bewusst ist, verliert auf lange Sicht eine Menge Geld.
Diesem Phänomen gilt es mit passenden Geldanlagen bzw. einer vernünftigen Finanzstrategie entgegenzuwirken.
Als Paar gemeinsam die Finanzen zu meistern, kann eine Herausforderung sein. Es erfordert Offenheit, Transparenz und vor allem eine gute Kommunikation. Aber wenn es richtig gemacht wird, kann es helfen, finanzielle Stabilität und Zufriedenheit in der Beziehung zu schaffen. Hier sind einige Schritte, die Paare unternehmen können, um ihre Finanzen erfolgreich zu verwalten:
Zunächst einmal sollten Paare eine offene und ehrliche Diskussion darüber führen, wie sie ihre Finanzen verwalten möchten. Es ist wichtig, dass beide Partner ihre Vorstellungen, Bedürfnisse und Ziele in Bezug auf Geld teilen und gemeinsam entscheiden, wie sie ihre Finanzen verwalten möchten. Möglicherweise möchtet ihr ein gemeinsames Konto einrichten oder separate Konten behalten. In jedem Fall solltet ihr eine klare Vorstellung davon haben, wer für welche Ausgaben verantwortlich ist.
Wenn ihr als Paar eine Familie habt oder zusammenlebt, könnt ihr bestimmte Verantwortlichkeiten für eure Finanzen aufteilen. Eine Person kann für die Rechnungen zuständig sein, während die andere für das Budget verantwortlich ist. Indem ihr eure Verantwortlichkeiten aufteilt, könnt ihr eure Finanzen besser organisieren und verwalten.
Insgesamt ist es wichtig, dass Paare offen und ehrlich miteinander kommunizieren und gemeinsame Ziele festlegen. Wenn ihr eure Finanzen gemeinsam verwaltet und regelmäßig überprüft, könnt ihr als Paar finanziell erfolgreich sein.
Sobald ihr eure gemeinsamen Finanzen besprochen habt, solltet ihr ein gemeinsames Budget erstellen. Hierbei geht es darum, eure monatlichen Einkünfte und Ausgaben zu analysieren und zu planen. Es kann hilfreich sein, alle Ausgabenkategorien wie Wohnen, Lebensmittel, Freizeit, Transport und Schulden aufzuschreiben und diese Ausgaben mit eurem Einkommen zu vergleichen. Sobald ihr euer Budget erstellt habt, könnt ihr gemeinsam entscheiden, wie ihr eure Ausgaben priorisiert und wo ihr möglicherweise Einsparungen vornehmen könnt.
Es ist wichtig, regelmäßig zu überprüfen, wie ihr mit eurem Budget umgeht und eure Finanzen zu verwalten. Legt euch Termine fest, um eure Finanzen zu überprüfen und zu aktualisieren. Das kann einmal im Monat oder alle paar Monate sein, je nachdem wie komplex eure Finanzen sind.
Setzt gemeinsam finanzielle Ziele und arbeitet gemeinsam daran, diese Ziele zu erreichen. Möglicherweise möchtet ihr Schulden abbauen, ein neues Auto kaufen, in den Urlaub oder ein Haus erwerben. Indem ihr gemeinsame finanzielle Ziele setzt, schafft ihr ein Gefühl von Zusammenarbeit und könnt euch motivieren, um diese Ziele zu erreichen.
Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg bei der gemeinsamen Verwaltung der Finanzen als Paar. Offene und ehrliche Kommunikation über Geld und Ausgaben ist wichtig, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. Sprecht regelmäßig über eure Finanzen und seid transparent, wenn es um Ausgaben geht. Wenn ihr finanzielle Probleme habt, ist es wichtig, offen darüber zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Trag dich ein und erhalte eine gratis Checkliste, um zu prüfen wie gut du finanziell dastehst.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das gemeinsame Verwalten der Finanzen als Paar eine Herausforderung sein kann, aber es kann auch eine Möglichkeit sein, finanzielle Stabilität und Zufriedenheit in der Beziehung zu schaffen. Es erfordert Offenheit, Transparenz und vor allem eine gute Kommunikation. Indem ihr gemeinsam eure Finanzen besprecht, ein Budget erstellen, regelmäßig überprüft und an euren Zielen arbeitet.
Ein gemeinsames Konto kann dazu beitragen, dass ihr eure Finanzen besser im Griff habt. Legt zusammen fest, wie viel Geld ihr auf das gemeinsame Konto einzahlen möchtet und welchen Betrag ihr für gemeinsame Ausgaben verwenden werdet. Wenn ihr ein gemeinsames Konto habt, könnt ihr besser verfolgen, wie viel Geld ihr insgesamt habt und wofür es ausgegeben wird.
Zur besseren Visualisierung dient euch diese Grafik.
Trotz gemeinsamer Finanzen sollte jeder von euch sein eigenes Konto, seine eigene Reserve und sein eigenes Depot haben.
Es ist wichtig, dass ihr trotz des gemeinsamen Lebens eure Finanzen, bis auf einige Ausnahmen, getrennt haltet.
Es ist nun mal Realität, dass viele Beziehungen nicht für immer halten oder aufgrund eines Schicksalsschlages plötzlich enden.
Macht euch also nicht zu sehr voneinander abhängig und vermischt eure Finanzen nicht zu sehr.
Was allerdings durchaus Sinn macht ist ein Gemeinschaftskonto.
Das Gemeinschaftskonto dient dann euren gemeinsamen Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Einkäufe, usw.
Euer jeweils eigenes Konto dient dem Empfangen eures Gehaltes und euren privaten Ausgaben wie Handyverträge, Freizeitaktivitäten, Kleidung, usw.
Als Währung bezeichnet man das übliche Mittel zur Bezahlung in einem Land.
Es gibt also viele verschiedene Währungen, was vor allem bei internationalem Handel eine große Rolle spielt.
Fährst du zum Beispiel in den Urlaub nach Tschechien und möchtest vor Ort mit Bargeld bezahlen, musst du deine Euros in Tschechische Kronen wechseln. Diese Bargelder werden als Sorten bezeichnet.
Das Gegenstück zu Bargeld ist das sogenannte Buchgeld. Dieses ist heutzutage digital und wird als Devise bezeichnet.
Der Devisenhandel findet also per Computer statt.
Sorten in Fremdwährung (z.B. Dollar) solltest du dir nicht im Inland besorgen, denn die Bank muss sich die Sorten auch erstmal zu relativ hohen Kosten einkaufen und schlägt dann natürlich auch nochmal eine Gebühr obendrauf.
Hol dir die Fremdwährung lieber im Zielland. Am besten mittels kostenloser Kreditkarte an einem Geldautomaten.
Nutze allerdings auf keinen Fall Geldautomaten am Flughafen. Meistens sind die Gebühren dort extrem hoch!
Einzelne Währungen werden immer im Verhältnis zu einer anderen Währung betrachtet.
So entstehen Kursverhältnisse.
Das bekannteste Beispiel ist der Vergleich von Euro und US Dollar.
Steht der Kurs bei 1,00 € zu 1,20 USD bedeutet das, dass du bei einem Tausch von Euro zu US Dollar für einen Euro 1,20 US Dollar bekommst.
Der Euro hat also einen höheren Wert.
Hierbei ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die unterschiedlichen Werte der Währungen nichts mit der Kaufkraft vor Ort zu tun haben.
Also nur weil eine Währung schwächer ist als der Euro heißt das nicht, dass du in diesem Land mehr für dein Geld bekommst.
Besitzt du zum Beispiel 50.000€, bist du in Indien ein Multimillionär (Stand 2023).
Dafür sind die Waren (in Rupien) dort natürlich teurer.
Während man in Deutschland für ein Laib Brot (500g) etwas über einen Euro bezahlt, kostet in Indien das Laib Brot über 40 Rupien. Auch wenn das in Euro umgerechnet etwas günstiger ist, bist du dort noch lange nicht reich.
Deshalb spricht man in der Wirtschaft auch von Dollar-Millionären, unabhängig vom Standort des Millionärs. Dollar ist hier die werthaltige Benchmark nach der sich international gerichtet und verglichen wird.
Ein anderes Beispiel ist die Schweiz, die dafür bekannt ist sehr hohe Gehälter zu bezahlen.
Allerdings sind dort auch die Lebenshaltungskosten im Ländervergleich extrem hoch, sodass der höhere Verdienst oft ausgeglichen wird.
Der reale Wechselkurs zeigt die Kaufkraft eines Staates und ist der Kurs, welchen man mit anderen Staaten vergleicht.
Der nominale Wechselkurs zeigt hierbei die Kaufkraft innerhalb eines Staates an, also wie viele Waren und Dienstleistungen man für sein Geld bekommt.
Beispiel:
Ein Angestellter in Deutschland verdient 2.000€ netto und bezahlt 2€ für ein Laib Brot.
Er könnte sich von seinem Geld also theoretisch 1.000 mal Brot kaufen.
Ein Angestellter in der Schweiz verdient 3.200 Franken netto und bezahlt für ein Laib Brot 4 Franken.
Er kann sich also nur 800 mal Brot kaufen.
Obwohl er in der Schweiz mehr Geld verdient, kann er sich weniger Waren dafür kaufen.
Der Wert einer Währung hängt vor allem von der Stärke der Wirtschaft eines Landes ab. Je mehr eine Währung international gefragt ist, desto mehr ist diese Wert.
Diese Nachfrage entsteht durch den Import und Export von Waren und Dienstleistungen.
Wenn der Euro im Wert fällt und der Dollar steigt ist das gut für den Export, da man nun Dollar bekommt, die derzeit mehr Wert sind und bei einem Wechsel in Euro mehr Euro auf dem Konto des Händlers landen.
Für den Import ist das allerdings schlecht, da Güter jetzt teurer werden. Der Händler muss jetzt also mehr Euro bezahlen, das dieser weniger Wert ist.
Die Kaltmiete beschreibt den Anteil, welcher direkt dem Vermieter zufließt. Es handelt sich quasi um die Nettomiete ohne Nebenkosten.
Nebenkosten sind Gebühren für Müll, Schneeräumen, Hausmeister, Gartenpflege, Säuberung des Treppenhauses, Abwasser, usw.
Hast du als Mieter selbst Pflichten, wie z.B. Schneeräumen, so fallen die Nebenkosten in der Regel etwas geringer aus.
Manchmal findet man in Wohnungsinseraten den Begriff Gesamtmiete. Dieser findet oft Anwendung, wenn in der Miete zwar die Nebenkosten berücksichtigt wurden, jedoch nicht die Heizkosten.
In der Warmmiete sind nun die Miete inkl. Neben- und Heizkosten vorhanden.
Für die Heizkosten wird ein Pauschalwert hergenommen. Heizt du mehr, musst du die Differenz nachzahlen. Heizt du weniger, wird dir die Differenz erstattet.
In beinahe jedem Fall muss sich der Mieter um Strom und Internet selbst kümmern. Diese Kosten kommen also noch auf die Warmmiete obendrauf.
Die Warmmiete und die Stromkosten ergeben also insgesamt den Betrag, welchen du monatlich auf jeden Fall bezahlen musst. Das solltest du unbedingt berücksichtigen.
Beinahe jeder Vermieter verlangt von seinem Mieter eine sogenannte Mietkaution.
Diese wird zu Beginn des Mietverhältnisses fällig.
Die höhe der Kaution darf maximal 3 Monatskaltmieten betragen. Sie dient dem Vermieter als Sicherheit, solltest du in der Wohnung etwas beschädigen oder die Miete nicht bezahlen hat der Vermieter das Recht diese Kaution zu verwerten. Bis dahin muss dieser die Kaution sicher verwahren.
Es gibt allerdings auch eine Alternative, um sich den hohen Geldbetrag, der zu Mietbeginn fällig wird, zu sparen. Diese Alternative nennt sich Mietaval. Das heißt, dass du eine kleine Gebühr an eine Bank oder Versicherung bezahlst, welche wiederum den Kautionsbetrag zu Verfügung stellt. Der Vermieter bekommt statt dem Geld eine Bürgschaftsurkunde, welche ihm die Kaution garantiert.
Die Pflicht zur Haftung gehört in Deutschland zu den am häufigsten auftretenden Schadensfällen.
Die Haftpflichtversicherung schützt vor Schadensansprüchen gegen dich und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Das heißt, dass du einen Schaden an einer Person oder einem Gegenstand verursacht hast und laut Gesetz auch dafür gerade stehen musst. So etwas kann jedem passieren.
Wenn man dann allerdings viel Geld bezahlen muss, um den Schaden wieder in Ordnung zu bringen, ist das weniger schön. Besonders, wenn man es sich dann gar nicht leisten kann, ist es für beide Parteien eine im schlimmsten Fall existenzbedrohende Situation.
Dabei geht es um simple Schäden, wie der Weinfleck auf dem Teppich der Nachbarn bis hin zu existenzbedrohenden Schäden an deinen Mitmenschen.
Vom Smart Phone des Kumpels bis hin zum Fahrradunfall mit Verletzten deckt die Haftpflichtversicherung sehr hohe Schadenssummen ab.
Kaputtes Smart Phone - Schaden: 800€
Verletzter durch einen durch dich verursachten Unfall - 2,7 Mio.€ (Schmerzensgeld, Reha, usw.)
Achte bei deiner Haftpflichtversicherung darauf, dass Mietschäden mit abgedeckt sind.
Wohnst du in einem Mehrfamilienhaus mit einer großen Schließanlage, lohnt sich auch die Klausel "Schlüsselverlust" in deinem Vertrag. Solltest du deinen Haustürschlüssel verlieren muss in einem solchen Haus die gesamte Anlage ausgetauscht werden. Diese Kosten übernimmt die Versicherung.
Die Hausratversicherung deckt Schäden an deinem Hab und Gut ab.
Von deiner Kleidung über Möbel bis hin zu wertvollem Schmuck. Alles dein Eigentum. Alles Hausrat.
Geh doch einfach mal mit einem Taschenrechner durch die Zimmer und rechne dir grob aus, wie viel dich das alles gekostet hat. Selbst bei bescheidener Lebensweise kommt da einiges zusammen.
Überlege nun, ob du all das im Falle eines Feuers, eines Einbruchs, Leitungswasserschadens oder bei Schäden durch Überspannung und Blitzeinschlag ersetzen könntest.
Besonders Mietverhältnisse enden immer häufiger in Rechtsstreitigkeiten. Das liegt vor allem an immer komplizierter werdenden Gesetzen.
Ein solcher Rechtsstreit kostet Geld. Und oft mehr als man sich leisten kann.
Eine Rechtsschutzversicherung hilft dir dabei, dein Recht vor Gericht durchzusetzen, ohne die hohen Anwalts- und Gerichtskosten fürchten zu müssen.
60% der Deutschen waren schon einmal in einen Rechtsstreit verwickelt.
Egal, ob dir jemand Unrecht angetan oder dich zu Unrecht beschuldigt hat, die Rechtsschutzversicherung steht dir sowohl beratend als auch finanziell zur Seite.
Mit einer solchen Versicherung hast du einen Anwalt immer in deiner Hosentasche dabei. Nur einen Anruf entfernt und das bestenfalls 24h am Tag.
Die Meisten nutzen für die Suche nach einer passenden Wohnung heutzutage Online-Portale. Dort findet man zu jeder Wohnung Detailangaben und Bilder.
Leider kommt es immer wieder vor, dass auf solchen Plattformen Betrüger versuchen unwissende Mietinteressenten um ihr Geld zu bringen.
Werd also misstrauisch, wenn ein Angebot "zu gut ist, um wahr zu sein" und überweise niemals vorab Geld für Besichtigungen, Kaution, oder Reservierungen einer Immobilie.
Ist der Kontakt mit dem Vermieter oder dessen Makler geglückt kann die Wohnung besichtigt werden.
Achte dabei gut darauf, ob die Wohnung und die Umgebung deinen Bedürfnissen entsprechen. Denn hast du den Mietvertrag einmal unterschrieben und der Umzug ist in vollem Gange wirst du dich so einfach nicht mehr umentscheiden können.
Achte auf die passende Raumaufteilung, die Parkplatzsituation oder Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Geschäfte des täglichen Bedarfs und auf die Geräuschkulisse.
Ebenso ist es wichtig auf Mängel in der Wohnung zu achten, welche später unbedingt im Übergabeprotokoll vermerkt werden sollten.
Der Vermieter ist außerdem verpflichtet dir einen Energieausweis vorzulegen, anhand welchem du den zu erwartenden Energieverbrauch abschätzen kannst.
Hast du eine passende Wohnung gefunden geht es an die Unterzeichnung des Mietvertrages.
Achte hierbei auf folgende Klauseln:
Folgende Dokumente könnte der Vermieter von dir verlangen, um sicher zu gehen, dass du auch in der Lage bist langfristig die Miete zu bezahlen:
Die Wohnung sollte nicht teurer sein als 1/3 des Haushaltseinkommen.
Auch wenn das in manchen Städten schwierig ist, solltest du dich an diese goldene Regel halten.
Ob die Miethöhe gerechtfertigt ist kannst du am sogenannten Mietspiegel erkennen. Diesen stellt zumeist die Kommune vor Ort bereit und gibt dir einen Überblick über die Quadratmeterpreise vor Ort.
Bei der Wohnungsübergabe solltest du unbedingt darauf achten, dass ein Übergabeprotokoll ausgefüllt wird, welches Raum für Raum auch kleine Schäden festhält.
Das ist deshalb wichtig, da der Vermieter bei Auszug genau begutachtet ob Schäden durch dich entstanden sind, welche er dir in Rechnung stellt.
Wurden Schäden, die bereits bestanden, nicht festgehalten wird der Vermieter davon ausgehen, dass du diese verursacht hast.
Sichere dich also vorher ab und halte Vorschäden fest. Das Protokoll muss von beiden Parteien unterzeichnet werden. Unterzeichnest du ein Protokoll, in welchem keine Schäden vermerkt wurden, so musst du die Wohnung auch in unbeschädigtem Zustand zurückgeben. Sollte dir im Nachgang ein Schaden auffallen, den du nicht verursacht hast, solltest du diesen sofort melden.
Grundsätzlich ist der Mieter verpflichtet die Wohnung in dem Zustand zurückzugeben, in welchem er sie erhalten hat. Gewöhnliche Abnutzungen zählen allerdings nicht als Schaden. Das sind zum Beispiel Kratzer im Parkett oder Nutzspuren in der Dusche.
Auch die aktuellen Stände der Strom- und Gaszähler sollten bei Übergabe festgehalten werden, um genau nachvollziehen zu können wie viel du verbraucht hast. So kannst du sicher sein, dass man dir nicht zu viel in Rechnung stellt.
Viele Vermieter nutzen Makler, um ihre Wohnung an einen passenden Mieter zu bringen. So müssen diese sich um nichts kümmern. Auch Mieter nutzen manchmal einen Makler um die passende Wohnung zu finden. In Deutschland gibt es das sogenannte Bestellerprinzip. Das bedeutet, dass derjenige die Provision an den Makler zahlt, der diesen auch beauftragt hat.
In der Regel zahlt der Vermieter die Provision an den Makler, es sei denn du hast selbst jemanden engagiert.
Trading nennt man in der Finanzbranche den kurzfristigen Handel mit Wertpapieren, Währungen und anderen Finanzinstrumenten.
Der sog. Trader versucht in kurzer Zeit ein solches Produkt zu kaufen und mit Gewinn wieder zu verkaufen.
Das ist möglich, weil die Märkte, in welche investiert wird, ständig schwanken.
An der Börse nennt man das Volatilität und beschreibt das Auf und Ab der Kurse.
Um dieses Thema besser zu verstehen solltest du vorher unbedingt die Artikel "Börse erklärt" und "Was ist eine Aktie?" gelesen haben.
Das hilft dir einige Begriffe, mit denen du vielleicht noch nichts anfangen kannst, leichter nachzuvollziehen.
Um zu traden benötigst du eine entsprechende Plattform (bzw. ein Depot) und einen Broker, welcher in deinem Namen die Position, welche du eröffnen möchtest, ausführt.
Das funktioniert heutzutage alles automatisch. Du hast also keinen wirklichen Kontakt zum Broker.
Hast du ein Depot eröffnet kannst du direkt loslegen und in verschiedene Wertpapiere und andere Finanzinstrumente investieren.
Zur Auswahl stehen dir dabei einige Märkte. Die bekanntesten sind:
Professionelle Trader nutzen für ihre Entscheidungen außerdem verschiedene Analyse-Varianten.
Grob unterscheidet man zumeist zwischen der Fundamentalanalyse und der Technischen Analyse.
Während man mit der fundamentalen Analyse den tatsächlichen Wert des Unternehmens, unabhängig von Börsenpsychologie und Angebot und Nachfrage bestimmen will, versucht man mit der technischen Analyse eher die kommenden Trends des Kursverlaufs vorherzusagen.
Manche Trader setzen auch einfach auf sogenanntes News-Trading.
Das heißt, dass man auf den Ausgang Marktrelevanter Entscheidungen setzt oder gewissen Trends folgt.
Das sind politische Entscheidungen, wie die Zinsveränderungen durch die EZB (Europäische Zentralbank).
Man versucht also durch die täglichen Informationen und Nachrichten eine Investitionsentscheidung zu treffen.
Ein Daytrader handelt ausschließlich kurzfristig binnen eines einzigen Handelstages.
Das heißt, dass dieser alle eröffneten Positionen zum Ende des Tages wieder geschlossen hat.
Das Ziel ist es im Laufe dieses Tages zwischen Kauf und Verkauf des Wertpapiers einen Gewinn zu machen.
Wie schon erwähnt nutzt man hierfür die Schwankungen im Markt.
Bei Trading wird vor allem auf sogenannte Derivate gesetzt. Dies ist ein Überbegriff für viele Finanzinstrumente, die im Trading genutzt werden.
Einfach gesagt ist eine binäre Option eine Wette mit zwei Ergebnismöglichkeiten.
Man kann auf steigende Kurse wetten = Call-Option, oder auf fallende Kurse = Put-Option.
Diese Optionen werden in der Regeln nicht an der Börse gehandelt sondern über einen darauf spezialisierten Broker.
Dieser bietet dir eine solche Wette an und setzt fest was du bei Eintreffen von bestimmten Kursverläufen gewinnen oder verlieren kannst.
In der Praxis funktionieren binäre Optionen ähnlich wie CFDs.
Der Begriff CFD (Contract for difference) bedeutet im deutschen "Differenzvertrag" und fällt unter die Kategorie der sog. Derivate.
Man schließt also einen Vertrag mit seinem Broker auf einen bestimmten Kurs. (z.B. Kurs einer Aktie)
Hierbei wird keine Aktie gekauft, sondern nur eine Vereinbarung geschlossen die auf dem Basiswert der Aktie beruht.
In Kürze:
Steigt der Kurs der Aktie, schuldet der Broker dir die Differenz zum Basiswert.
Fällt der Kurs der Aktie schuldest du dem Broker die Differenz zum Basiswert.
Natürlich geht das auch andersherum, je nachdem ob du auf fallende oder steigende Kurse setzen möchtest. Im Grunde ist es also ganz einfach.
Der Handel mit Derivaten kann um einen Hebel ergänzt werden.
Der Handel mit Hebeln ist jedoch mit besonderer Vorsicht zu genießen. Du wirst gleich verstehen warum.
Broker bieten dir die Möglichkeit deinen Einsatz um einen bestimmten Hebel zu erhöhen.
Beispiel:
Du möchtest mit 100€ einen CFD auf die X-Aktie kaufen und wettest dabei auf steigende Kurse.
Mit der Hebeloption hast du nun die Möglichkeit deinen Einsatz (100€) um einen bestimmten Faktor zu erhöhen.
In diesem Fall wählst du den Hebel 2. Damit verdoppelt sich dein Einsatz, ohne dass du dieses Geld selbst erbringen musstest. Es handelt sich also um Fremdkapital, welches dir der Broker für den Zeitraum des Handels zur Verfügung stellt.
Deine Position ist nun also 200€ Wert.
In der Praxis funktioniert das nun so, dass ein Anstieg des Kurses um 5% nun 10% Wert ist.
Allerdings gilt das auch für fallende Kurse. Sollte die Aktie um 50% fallen ist dein Geld weg.
In diesem Beispiel wurde ein geringer Hebel hergenommen. Oft nutzen Trader wesentlich höhere Hebel, die das eigesetzte Kapital verzehn- oder sogar verhundertfachen.
Je höher der Hebel, desto höher auch das Risiko.
Das Risiko ist besonders bei CFDs groß, da es sein kann, dass dein Broker von dir verlangt Geld nachzuzahlen, wenn der Kurs tiefer fällt als dein eingesetztes Kapital (dieses nennt man Margin) Wert ist.
Der Begriff Forex (Foreign Exchange) beschreibt den Vorgang mit Währungen zu handeln.
Vielleicht hast du das auch schon mal unbewusst getan, in dem du vor einem Auslandsurlaub Euro in eine andere Währung getauscht hast. Hierbei gibt es zwischen den beiden Währungen einen sog. Wechselkurs.
Hast du zum Beispiel für 100€ 120USD bekommen (Kurs: 1€ für 1,2USD) und der Kurs des Euros gegenüber des Dollars ist auf 1€ zu 1,1USD gesunken so könntest du beim Tausch zurück in Euro einen Gewinn verbuchen, da deine Dollar jetzt mehr Wert sind.
Und genau so funktioniert auch der Forex-Handel. Man wettet also auf den Verlauf von Währungskursen.
Beim Copytrading hast du die Möglichkeit professionelle Trader zu kopieren und automatisiert die gleichen Positionen zu eröffnen wie diese.
Das erspart dir zwar den Aufwand selbst zu spekulieren, jedoch bleibt das Risiko ähnlich hoch.
Auch professionelle Trader machen nicht nur Gewinne!
Je mehr du dich in das Thema einarbeitest und je mehr du verstehst wie die Märkte funktionieren, desto höher ist deine Chance mit Trading erfolgreich zu werden.
Mit einem einzigen Investment und ein bisschen Glück ist es also nicht getan.
Die große Chance besteht darin mit bereits wenig Eigenkapital hohe Gewinne zu erzielen und das auch noch ziemlich schnell.
Fakt ist, dass nur ein geringer Prozentsatz an Tradern langfristig positive Renditen erzielt.
Das Risiko ist also groß, weshalb man auch nicht unbedingt von "investieren", sondern eher von "spekulieren" spricht.
Beim Handel mit Derivaten besteht das Risiko eines Totalverlustes, also dein gesamtes Geld zu verlieren. Besonders hoch ist das Risiko bei Hebelprodukten.
Dessen musst du dir unbedingt bewusst sein!
Trading lockt den potentiellen Kunden (dich) mit der Aussicht auf schnelles Geld.
Das lässt viele unvorsichtig werden und verleitet dazu vorschnell zu handeln.
Bist du auf eine Trading-Plattform gestoßen, dann prüfe vorher genau ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen Geld auf einer Plattform einzahlen und dieses nie wieder ausgezahlt werden kann, da das Geld direkt in die Tasche der Betrüger wandert und nie wirklich investiert ist.
Was dir von vornherein klar sein sollte, ist dass diese Art der Geldanlage ein höheres Verlustrisiko beinhaltet, als eine klassische Anlage in Vermögenswerte. Wenn du auf Hebelprodukte verzichtest verkleinert sich dieses Risiko etwas.
Auf gar keinen Fall zahlst du Geld auf eine solche Trading-Plattform bevor nicht folgende Punkte erledigt sind:
Sind diese Punkte erfüllt kannst du es dir erlauben mit einem Betrag, den du vorher festgelegt hast und auf welchen du theoretisch verzichten könntest, auf ein Trading-Depot einzuzahlen und damit zu spekulieren. Fange zu Beginn klein an und zahle nicht mehr als ein paar hundert Euro ein.
Alternativ kannst du das Ganze auch erstmal mittels der Demo-Version testen, welche die meisten Plattformen anbieten.
Fazit: Stecke niemals dein gesamtes Geld in eine spekulative Anlage!
Befindet sich deine Trading-Position in einem Abwärtstrend und du machst immer mehr Minus, solltest du rechtzeitig verkaufen und deine Verluste begrenzen.
Da die meisten in der Regel diesen Ausstiegszeitpunkt verpassen, macht es Sinn einen automatischen Verluststopp zu aktivieren. Dieser wird automatisch ausgelöst, sobald die Position einen bestimmten Prozentsatz Verlust gemacht hat und verkauft diese sofort.
Ein gängiger Fehler ist außerdem bei derartigen Verlusten nachzukaufen.
Man sollte nicht vergessen, dass man hier keinen Vermögenswert besitzt, sondern nur einen Kurs kopiert und das Geld in einem kurzfristigen Finanzinstrument steckt.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen mit einem kleinen Teil seines Vermögens etwas zu zocken.
Stelle dir aber die Frage ob du in der Lage bist deine Emotionen beiseite zu lassen und rational zu bleiben. Gier sollte nicht der Treiber sein, da du sonst Gefahr läufst bei Totalverlust noch mehr Geld einzuzahlen und vorschnelle Entscheidungen zu treffen.
Unter Geldwäsche versteht man die Einschleusung von illegal erwirtschaftetem Geld in den legalen Wirtschafts- und Finanzmarkt.
Kriminelle Organisationen nutzen Geldwäsche, um damit die Herkunft des durch Straftaten erlangten Geldes zu verschleiern und so von unserem Rechtsstaat nicht belangt werden zu können.
Das heißt auch, dass der Staat keinerlei Steuereinnahmen durch dieses Geld vereinnahmen kann.
Kriminelle können das "schmutzige" Geld nicht einfach aufs Girokonto bei der nächsten Bank einzahlen.
Mittlerweile gibt es diesbezüglich viel Regulatorik und Banken müssen hohe Einzahlungen genau prüfen.
Solche Gelder stammen zumeist aus Drogenhandel, Prostitution, Waffenhandel, Betrug und Korruption.
Selbstverständlich ist Geldwäsche illegal und bedeutet in Deutschland laut Gesetz in besonders schweren Fällen bis zu 10 Jahre Freiheitsstrafe für den Angeklagten.
Geldwäsche in der Praxis besteht aus mehreren Phasen:
Oft wird Geldwäsche bildlich mittels einer Waschmaschine oder eines Waschsalons dargestellt und es entsteht für viele der falsche Eindruck, dass das Geld tatsächlich gewaschen wird.
Diese Darstellung hat allerdings auch einen Grund.
In Chicago stieg 1925 ein Mann namens Al Capone zum Mafiaboss auf. Dieser war verantwortlich für massenweise Prostitution, Alkoholschmuggel, illegales Glücksspiel und Schutzgelderpressung.
Um die erwirtschafteten illegalen Gelder vor den Behörden zu verschleiern, kaufte dieser Waschsalons und lies das Geld über diese Unternehmen als vermeintliche Einnahmen laufen.
Die Waschsalons machten nun also einen höheren Umsatz und das "schmutzige" Geld wurde "gewaschen".
Diesem Vorgang verdankt die Geldwäsche ihren Namen und noch heute, wenn auch etwas komplexer, nutzen kriminelle Organisationen das gleiche Prinzip.
Bei einem Fakeshop handelt es sich um einen Online-Shop, welcher zumeist hochpreisige Waren wie elektronische Geräte o.ä. zum Kauf anbietet.
Diese Fakeshops sehen auf den ersten Blick seriös aus und locken den Kunden mit attraktiven Preisen.
Fakeshops präsentieren auf Ihren Websites Produkte, die ganz regulär online gekauft werden können.
In den meisten Fällen ist die Zahlung nur per Überweisung möglich und das hat auch einen Grund.
Denn eine Überweisung ist eine Einbahnstraße. Einmal abgeschickt kann man diese nicht mehr zurückholen. Und genau das machen sich die Betrüger zu Nutze.
Der unwissende Kunde bezahlt und wird das Produkt nie erhalten.
Einen Fakeshop zu erkennen ist nicht immer einfach. Wie bereits erwähnt sollte man sich in Acht nehmen, wenn der Shop ausschließlich die Überweisung als Zahlungsmethode akzeptiert. Auch bei viel zu günstigen Preisen sollte man zunächst skeptisch bleiben.
Vor dem Kauf ist es empfehlenswert im Internet nach Erfahrungen zu diesem Shop zu suchen.
Vorsicht: Auch Kundenbewertungen werden sehr oft gefälscht.
Die Plattform "Watchlist Internet" hat sich diesem Problem angenommen und veröffentlicht auf ihrer Seite alle bekannten Betrüger, Fallen & Fakes.
Bist du dir also unsicher, schau dort einmal vorbei und gib den Namen des Shops in die Suchleiste ein.
Phishing ist eine Betrugsmasche, bei welcher der Betrüger versucht an deine Zugangsdaten von deinem Online Banking oder anderen Accounts zu kommen, um damit Käufe oder Überweisungen in deinem Namen zu tätigen.
Um an deine Zugangsdaten zu kommen versuchen die Betrüger Websites von Online Händlern (z.B. Amazon oder Ebay) oder auch Banken nachzubauen.
Im nächsten Schritt wird dir eine E-Mail oder eine SMS zugeschickt. Diese Nachrichten sehen aus als kämen sie direkt von deiner Bank oder Online Händlern.
Zumeist geht es um eine angebliche Sicherheitswarnung, bei der du schnell reagieren und dich anmelden sollst.
Der Link in der Nachricht führt dich jedoch nicht zur echten Website, sondern zur nachgebauten Betrüger-Website. Den Unterschied können die Meisten leider oft nicht erkennen.
Gibst du dort nun deine Zugangsdaten ein gibst du den Betrügern gleichzeitig den Schlüssel zu deinem Konto.
Einige Phishing Nachrichten sind leicht zu erkennen. Sie weisen starke Rechtschreibfehler auf und sind noch dazu schlecht gestaltet.
Einige jedoch sehen täuschend echt aus.
Grundsätzlich ist in jedem Fall davon abzuraten auf einen Link in einer solchen Nachricht zu klicken.
Wechsle stattdessen zu der offiziellen Seite und melde dich dort an.
In deinem Account sollte die erhaltene Nachricht nun in einem internen Postfach zu sehen sein.
Ist das nicht der Fall, so kannst du davon ausgehen, dass die Nachricht gefälscht war. Sicherheitshalber kannst du noch dein Passwort ändern.
Klassische Anzeichen für eine Phishing-Nachricht:
Seriöse Institutionen fordern ihre Kunden niemals per SMS oder E-Mail zur Eingabe vertraulicher Informationen auf.
Lösche also die Nachricht und rufe die offizielle Website manuell auf.
Notfalls kannst du auch einfach dort anrufen und dich erkundigen, obe alles in Ordung ist.
Lass dich auf keinen Fall von einer solchen Nachricht unter Druck setzen!
Love-Scamming ist kurzgesagt das Ausnutzen einer gutgläubigen Person, die durch längeren Kontakt übers Internet Gefühle entwickelt und ihrem vermeintlichen Liebhaber finanziell unterstützt, weil dieser darum bittet.
Sobald genug Geld geflossen ist, verschwindet der Betrüger und lässt ein emotional und finanziell geschädigtes Opfer zurück.
Für nähere Informationen ist hier eine Übersicht des Bundeskriminalamtes verlinkt.
Diese beschreibt die Betrugsmasche so gut, dass in diesem Artikel nicht weiter darauf eingegangen wird.
Eine Trading-Plattform ist grundsätzlich kein Betrug. Über solche Plattformen hat man die Möglichkeit mit echtem Geld verschiedene Finanzprodukte bzw. -instrumente zu handeln und somit Geld zu verdienen. Dafür sind allerdings auch spezielle Kenntnisse und eine hohe Risikobereitschaft erforderlich.
Das schnelle Geld lockt viele Kunden. Jedoch ist zu beachten, dass es hier auch ein hohes Risiko gibt das Geld vollständig zu verlieren.
Betrüger machen sich den Traum vom schnellen Geld zu Nutze und werben mit hohen Renditen bei geringem Risiko.
Gleichzeitig soll der Nutzer dann in Kryptowährungen und CFDs "investieren". Beides sind hochspekulative Anlageprodukte.
Im ersten Schritt wird eine professionell aussehende Plattform erstellt, welche den Nutzer davon überzeugen soll sein Geld dort zu investieren, da die Gewinnchancen sehr hoch seien.
Das Konto ist schnell angelegt und das Geld kann ganz einfach eingezahlt werden.
Oft erhalten die Nutzer sogar Anrufe von den Betrügern, welche dich dazu verleiten sollen noch mehr Geld einzuzahlen.
Auf deinem Bildschirm sieht es so aus als würde sich dein Geld prächtig entwickeln. In der Realität kannst du dein Geld jedoch nicht mehr abheben.
Es wird also versucht den Nutzer dazu zu bewegen möglichst viel Geld einzuzahlen, dass direkt in der Tasche der Betrüger landet. Anschließend wir dir eine Simulation vorgeführt, in der sich dein Geld vermeintlich immer weiter vermehrt. So wirst du bei der Stange gehalten und dazu gebracht sogar noch mehr Geld einzuzahlen.
Klassische Anzeichen für eine Fake-Trading-Plattform:
Die Plattform "Watchlist Internet" hat sich diesem Problem angenommen und veröffentlicht auf ihrer Seite alle bekannten Betrüger, Fallen & Fakes.
Bist du dir also unsicher, schau dort einmal vorbei und gib den Namen des Shops in die Suchleiste ein.
Ein Inkasso Unternehmen treibt offene Forderungen von Schuldnern im Namen einer Firma ein.
Das heißt, dass du etwas gekauft hast und die Ware oder Dienstleistung nicht bezahlen kannst.
Nach einem gesetzlich geregelten Mahnverfahren hat das Unternehmen, dem du das Geld schuldest, nun die Möglichkeit einen Inkassodienst einzuschalten, welcher sich um die offene Forderung dir gegenüber kümmert.
Das bedeutet allerdings nicht dem Schuldner zu drohen oder ihm Angst zu machen. Eine seriöse Inkasso-Firma bemüht sich zunächst darum die Gründe für das Ausbleiben der Zahlung zu ermitteln und so eine Lösung zu finden. Eine Lösung wäre zum Beispiel eine Ratenzahlung.
Ist eine Einigung nicht möglich wird die Inkasso-Firma eine gerichtliche Einigung anstreben, was eine Kontopfändung zur Folge haben kann. Bis dahin ist es zumeist ein langer Weg.
Bei dieser Masche treten die Betrüger als vermeintliche Inkasso-Firma auf.
Zumeist durchs Internet haben die Betrüger Daten wie deine Adresse oder Mail bzw. Telefonnummer erhalten. In den meisten Fällen hattest du die Daten selbst irgendwo angegeben.
Nun werden dir Nachrichten und Briefe von einer vermeintlichen Inkasso-Firma zugestellt.
Diese sehen oft sehr professionell aus und setzen den Empfänger mit Begriffen wie "Pfändung", "Anwalt", "Gericht" oder "Frist" unter Druck.
Ziel der Masche ist es, dass du den Betrag auf dem Schreiben bezahlst.
Oft sind das einige hundert Euro, die du angeblich einer anderen Firma schuldest.
Hast du ein solches Inkasso-Schreiben erhalten solltest du erstmal Ruhe bewahren und nichts überstürzen.
Lies dir das Schreiben in Ruhe durch und überlege ob du der dort angegebenen Firma tatsächlich Geld schuldest.
In den meisten Fällen ist dir die Firma wahrscheinlich nicht einmal bekannt.
Danach prüfst du auf der Website des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) ob die Inkasso-Firma tatsächlich seriös ist oder vielleicht gar nicht existiert.
Seriöse Inkasso-Unternehmen stehen beim BDIU auf der Mitgliederliste.
Hier ist nochmal übersichtlich zusammengefasst was du beachten solltest:
Das gilt für angebliche Gebühren, Gewinne, sowie Job-Angebote und natürlich besonders bei Personen oder Unternehmen, welche dir unbekannt sind.
Banken und Polizei würden dich niemals nach Passwörtern, Karten-PINs und TANs fragen.
Häufig wirst du mit Links von der echten Verkaufsplattform (z.B. ebay) zu einer Fake-Plattform weitergeleitet.
Dort sollst du nun eine Zahlung durchführen, die du im Anschluss weder stoppen, noch zurückbuchen kannst.
Banken, Internetbetreiber oder Behörden würden bei einer angeblichen Störung keinen Zugriff verlangen.
Besonders Mails mit sagenhaften Versprechen oder tollen Angeboten sind oft ein Versuch dich zu betrügen.
Auch Mails mit Anhängen, die du gar nicht einordnen kannst, sollten einfach ignoriert und gelöscht werden.
Oft kommen diese aus dem Ausland und sind an einfachen Rechtschreibfehlern zu erkennen.
Hierbei geht es nicht um den klassischen Internetkauf (den Händler kennst du wahrscheinlich auch nicht), sondern um private Beziehungen, welche sich ausschließlich aus der Ferne aufgebaut haben.
Bittet dich ein vermeintlicher Freund oder Liebhaber um Geld, lehnst du das lieber ab. Sollte dich dieser daraufhin weiter unter Druck setzten oder den Kontakt ganz abbrechen, weißt du, dass es nur um Geld ging.
Es klingt absurd, jedoch kommt es ziemlich häufig vor.
Auf Verkaufsplattformen wie ebay bieten Betrüger Produkte zu einem guten Preis an.
Kaufinteressenten sollen, zur vermeintlichen Verifikation, ein Bild von sich mit ihrem Ausweis an den Verkäufer schicken. Dieser begründet das Vorgehen damit, dass er sichergehen möchte, dass der Käufer (also du) tatsächlich existiert.
Wie du dir vermutlich schon denken kannst wirst du die Ware nie erhalten, stattdessen nutzen die Betrüger nun dein Bild und deine Daten, um weitere Verkäufe zu tätigen und das unter deinem Namen.
Bist du auf eine Betrugsmasche hereingefallen ist das zunächst mal sehr ärgerlich.
Du allerdings bist nicht der Einzige. Allein 2021 wurden über 64.000 Internet-Betrugsdelikte zur Anzeige gebracht.
Und genau das musst du jetzt auch tun. Bringe deinen Fall zur Anzeige.
Nur so hat die Justiz die Chance die Betrüger zu stoppen und in seltenen Fällen wird dir dein Verlust sogar erstattet. (Natürlich erst nach Ergreifung der Betrüger und Abschluss des Falls)
Hast du im Internet mit einer Kreditkarte bezahlt und beispielsweise keine Ware erhalten, kannst du dein Geld vom Kartenanbieter zurückfordern.
Die meisten sind gegen solche Fälle versichert.
Kontaktiere also zunächst deinen Kartenanbieter und kläre ob dieser den Schaden übernimmt.
Für gewöhnlich musst du nur ein Formular ausfüllen.
Natürlich kann dir dieser auch grobe Fahrlässigkeit unterstellen. Meistens ist es eine Frage der Kulanz oder Vertragsbedingungen.
Bei einem unberechtigten Zugriff auf deine Kreditkarte wird dir der Anbieter das Geld in den meisten Fällen erstatten, da du nichts dafür kannst.